Was kostet ein Voicebot? Preise, Kostenfaktoren, ehrliche Rechnung
Was ein KI-Telefonassistent kostet, wovon der Preis abhängt und wie Sie ausrechnen, ob er sich lohnt, mit Rechner und Vergleich zu den Alternativen.

„Was kostet das?“ ist die erste Frage in fast jedem Beratungsgespräch. Die ehrliche Antwort hat zwei Teile: was ein Voicebot kostet und was es kostet, keinen zu haben. Beides lässt sich ziemlich genau ausrechnen. Dieser Ratgeber zeigt, wie.
Kurz vorweg: Was SprachBot kostet
SprachBot gibt es ab 50 € im Monat. Der genaue Preis hängt von vier Dingen ab:
- Gesprächsvolumen: wie viele Anrufe SprachBot im Monat führt
- Leistungsumfang: nur annehmen und aufnehmen oder auch buchen, weiterleiten, selbst anrufen, SMS verschicken
- Anzahl der Nutzer: wie viele Personen in Ihrem Team mit SprachBot arbeiten
- Anbindungen: etwa an Kalender, Reservierungssystem oder CRM
Immer dabei sind das Hosting in Deutschland auf einer ISO-27001-zertifizierten Plattform, der Auftragsverarbeitungsvertrag und wöchentliche Reports. Ein konkretes Angebot bekommen Sie nach einem kostenlosen Beratungsgespräch.
Wie Voicebot-Anbieter ihre Preise bauen
Wenn Sie Angebote vergleichen, begegnen Ihnen meist diese Bausteine, einzeln oder kombiniert:
| Baustein | Was dahintersteckt | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Monatliche Grundgebühr | Betrieb, Hosting, Wartung | Was ist enthalten: wie viele Minuten oder Anrufe? |
| Nutzungsabhängige Kosten | pro Minute oder pro Anruf | Wie teuer wird ein Monat mit Stoßzeiten? |
| Einrichtung | Abläufe schreiben, Stimme, Tests | Einmalig oder in der Grundgebühr enthalten? |
| Anbindungen | Kalender, CRM, Branchensoftware | Standard-Schnittstelle oder individuelle Entwicklung? |
| Anpassungen | neue Fragen, geänderte Abläufe | Inklusive oder nach Aufwand? |
Keines dieser Modelle ist per se besser. Wichtig ist, dass Sie am Ende eine Zahl für Ihren typischen Monat haben, und für einen Monat, in dem besonders viel los ist.
Was kostet es, keinen Voicebot zu haben?
Die Alternative zu einem Voicebot ist selten „nichts“. Meist ist es eine dieser drei Lösungen, und jede hat ihren Preis, auch wenn er nicht auf einer Rechnung steht.
Ihr Team geht ran. Jeder Anruf kostet Arbeitszeit und reißt jemanden aus einer anderen Aufgabe. Angenommen, bei Ihnen kommen 40 Anrufe am Tag und jeder dauert im Schnitt drei Minuten: Dann sind das zwei Stunden reine Telefonzeit täglich, die Unterbrechungen nicht mitgerechnet.
Der Anrufbeantworter geht ran. Kostet nichts, außer den Aufträgen, Terminen und Reservierungen von Anrufern, die keine Nachricht hinterlassen, und der Zeit, die das Abhören und Zurückrufen am Abend frisst.
Niemand geht ran. Das teuerste Szenario, weil es unsichtbar ist. Verpasste Anrufe tauchen in keiner Buchhaltung auf.
Rechnen Sie selbst
Der Rechner unten schätzt, wie viel Umsatz Ihnen verpasste Anrufe im Monat kosten. Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein. Die Rechnung läuft nur in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden weder gespeichert noch übertragen.
Ihre Schätzung
1.040 €
entgangener Umsatz pro Monat durch verpasste Anrufe
Eine grobe Rechnung mit Ihren Annahmen: Anrufe × Quote × Wert × 4,33 Wochen. Keine Garantie, aber ein guter Anfang für das Beratungsgespräch.
Die Formel ist bewusst einfach: verpasste Anrufe pro Woche × Anteil, aus dem ein Auftrag geworden wäre × durchschnittlicher Auftragswert × 4,33 Wochen. Sie ersetzt keine Kalkulation, aber sie zeigt schnell, in welcher Größenordnung Sie sich bewegen.
Rechenbeispiel: ein Handwerksbetrieb
Ein Beispiel mit Annahmen, die Sie durch Ihre eigenen ersetzen können:
- Ein Sanitärbetrieb verpasst an einem normalen Arbeitstag zwei Anrufe, weil alle auf Baustellen sind, macht zehn pro Woche.
- Jeder fünfte davon wäre ein Auftrag geworden: zwei Aufträge pro Woche.
- Ein durchschnittlicher Kleinauftrag bringt 250 € Umsatz.
Ergebnis: rund 2.165 € Umsatz pro Monat, der an einen anderen Betrieb geht, weil niemand abgenommen hat. Selbst wenn nur ein Bruchteil davon zurückkommt, steht das in einem klaren Verhältnis zu einem Voicebot ab 50 € im Monat.
Die Rechnung für ein Restaurant sieht anders aus: kleinere Beträge, dafür viel mehr Anrufe am Freitagabend. Das Prinzip bleibt gleich.
Was Sie außer Geld sparen
Nicht alles lässt sich in Euro ausdrücken, zählt aber trotzdem:
- Ruhe im Team. Wer nicht ständig ans Telefon muss, arbeitet konzentrierter: am Empfang, am Tisch, auf der Baustelle.
- Weniger Feierabend-Büro. Keine Mailbox mehr, die abends abgearbeitet werden will.
- Vollständige Angaben. Ein Voicebot fragt jedes Mal alles ab, was Sie brauchen. Keine Rückrufe mehr, nur um die Adresse zu erfragen.
- Erreichbarkeit als Qualitätsmerkmal. Kunden merken, wenn sie beim ersten Versuch durchkommen.
Die richtigen Fragen an jeden Anbieter
Bevor Sie unterschreiben (bei uns oder anderswo), sollten diese Fragen beantwortet sein:
- Was genau ist im monatlichen Preis enthalten?
- Was kostet ein Monat mit doppelt so vielen Anrufen?
- Fallen Einrichtungskosten an, und wenn ja, wofür?
- Was kosten spätere Änderungen an den Gesprächsabläufen?
- Wo werden die Daten gespeichert, und gibt es einen AV-Vertrag?
- Welche Laufzeit und Kündigungsfrist gelten?
- Kann ich den Voicebot vorher testen, mit meinen eigenen Abläufen?
Förderung: Digitalisierung muss nicht allein bezahlt werden
Beratung zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen kann, je nach Unternehmen, über öffentliche Programme bezuschusst werden. Die Deutsche Stadtmarketing GmbH, zu der SprachBot gehört, ist beim BAFA als Beratungsunternehmen gelistet. Einen Überblick finden Sie auf den Seiten zur BAFA-Förderberatung und zum INQA-Coaching.
Kurz zusammengefasst
- SprachBot kostet ab 50 € im Monat; der genaue Preis hängt von Volumen, Umfang, Nutzern und Anbindungen ab.
- Vergleichen Sie Angebote anhand eines typischen und eines vollen Monats.
- Rechnen Sie gegen, was verpasste Anrufe heute kosten. Der Rechner oben hilft.
- Fragen Sie nach Einrichtung, Änderungen, Datenstandort und Laufzeit.
Wie ein Voicebot im Vergleich zu Anrufbeantworter und Telefonservice abschneidet, lesen Sie im ehrlichen Vergleich. Alle Preisdetails zu SprachBot stehen auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Was kostet SprachBot?
SprachBot gibt es ab 50 € im Monat. Der genaue Preis hängt vom Leistungsumfang, von der Zahl der Nutzer, vom Gesprächsvolumen und von den gewünschten Anbindungen ab. Nach dem kostenlosen Beratungsgespräch bekommen Sie ein konkretes Angebot.
Ist ein Voicebot günstiger als ein Telefonservice?
Das hängt vom Anrufvolumen und von der Art der Anrufe ab. Bei vielen gleichartigen Anrufen ist ein Voicebot meist deutlich günstiger, weil er nicht pro Gespräch Personalzeit braucht. Bei wenigen, sehr individuellen Gesprächen kann ein menschlicher Telefonservice die bessere Wahl sein.
Welche versteckten Kosten gibt es bei Voicebots?
Fragen Sie bei jedem Anbieter nach: Einrichtung, Anpassungen nach dem Start, Kosten pro Minute oder pro Anruf, Anbindungen an Ihre Software und Telefonkosten der Rufumleitung. Ein seriöses Angebot listet alle Posten auf.
Kann ich einen Voicebot fördern lassen?
Beratung zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen kann, je nach Unternehmen, über Förderprogramme bezuschusst werden. Die Deutsche Stadtmarketing GmbH ist beim BAFA als Beratungsunternehmen gelistet und informiert Sie, was in Ihrem Fall möglich ist.


